{"id":462,"date":"2026-10-06T19:00:39","date_gmt":"2026-10-06T19:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.forfis.com\/blog\/forfis-ki-dokumentenextraktion-professional-services-oesterreich\/"},"modified":"2026-10-06T19:00:39","modified_gmt":"2026-10-06T19:00:39","slug":"forfis-ki-dokumentenextraktion-professional-services-oesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.forfis.com\/blog\/de\/forfis-ki-dokumentenextraktion-professional-services-oesterreich\/","title":{"rendered":"KI-gest\u00fctzte Dokumentenextraktion f\u00fcr Professional Services in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<h2>Die Fehlerquote im Back Office als strukturelles Problem<\/h2>\n<p>In \u00f6sterreichischen Professional Services mit 51 bis 200 Mitarbeitern staut sich die Arbeit im Back Office. Rechnungen, Vertr\u00e4ge und interne Dokumente werden manuell erfasst, was zu einer hohen Fehlerquote f\u00fchrt. Die betroffenen Rollen \u2013 Buchhaltung, HR und Recruiting \u2013 verbringen Stunden mit der manuellen Dateneingabe und der Suche nach Informationen in verstreuten Dateien. Die Folge: Verz\u00f6gerungen in der Abrechnung, falsche Daten im ERP-System und eine geringe Produktivit\u00e4t der Fachkr\u00e4fte. Die Zykluszeit f\u00fcr die Verarbeitung einer einzelnen Rechnung liegt oft bei \u00fcber 15 Minuten, und die Fehlerquote bei der manuellen Erfassung betr\u00e4gt im Schnitt 3 bis 5 Prozent. Diese Zahlen sind nicht nur ein \u00c4rgernis, sondern ein direkter Kostenfaktor, der die Marge des Unternehmens dr\u00fcckt.<\/p>\n<h2>Warum generische KI-Tools und interne Projekte scheitern<\/h2>\n<p>Viele Unternehmen greifen zu generischen KI-Tools oder versuchen, die Automatisierung intern mit vorhandenen Ressourcen zu stemmen. Der Fehler liegt in der Annahme, dass ein off-the-shelf-Tool die spezifischen Prozesse des Unternehmens abbilden kann. Generische Tools kennen die Struktur der internen Dokumente nicht und liefern daher unzuverl\u00e4ssige Ergebnisse. Intern gesteuerte Projekte scheitern oft an der fehlenden Expertise im Umgang mit Vektordatenbanken und der Integration in bestehende Systeme wie Google Workspace. Zudem fehlt die klare Definition der KPIs, die eine erfolgreiche Automatisierung messbar machen. Ohne eine gemessene Baseline vor und nach der Implementierung bleibt unklar, ob die Investition sich lohnt.<\/p>\n<h2>Der Forfis-Ansatz: Model-agnostisch und messbar<\/h2>\n<p>Forfis setzt auf einen model-agnostischen Ansatz, der die spezifischen Anforderungen des Unternehmens ber\u00fccksichtigt. Die Architektur nutzt pgvector f\u00fcr die Embeddings-Suche und integriert sich \u00fcber APIs in bestehende Systeme wie Google Workspace, CRM und ERP. F\u00fcr die Dokumentenextraktion werden Open-Weight-Modelle auf der eigenen Hardware des Kunden eingesetzt, wenn sensible Daten nicht das Geb\u00e4ude verlassen d\u00fcrfen. F\u00fcr Aufgaben, bei denen die Qualit\u00e4t im Vordergrund steht, kommen APIs von OpenAI oder Anthropic zum Einsatz. Die Lieferung erfolgt als Managed AI Operations: Forfis plant, entwickelt und betreibt das System. Jeder Pilot liefert eine gemessene Baseline in Bezug auf Zykluszeit und Fehlerquote, die die Verbesserung quantifiziert.<\/p>\n<h2>In 2 Wochen zum messbaren Pilot<\/h2>\n<p>Der Start mit Forfis folgt einem klaren Prozess. Schritt 1: Prozess-Audit. Forfis identifiziert die Workflows, die sich am meisten lohnen, z. B. die Extraktion von Daten aus Rechnungen oder die interne Wissenssuche. Schritt 2: Pilot mit festem Umfang. In zwei Wochen wird ein einzelner Prozess automatisiert. Schritt 3: Messung der Baseline. Die Zykluszeit und die Fehlerquote werden vor und nach der Implementierung gemessen. Schritt 4: Rollout-Planung. Auf Basis der Pilot-Ergebnisse wird der Rollout auf weitere Bereiche geplant. Schritt 5: Managed Operation. Forfis \u00fcbernimmt den Betrieb und die kontinuierliche Optimierung des Systems. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Investition sich amortisiert und die Fehlerquote im Back Office tats\u00e4chlich sinkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forfis reduziert die Fehlerquote im Back Office \u00f6sterreichischer Professional Services durch KI-gest\u00fctzte Dokumentenextraktion und interne Wissenssuche. 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Im Kontext von Forfis werden Dokumente aus Google Workspace in Vektoren umgewandelt und in pgvector gespeichert. Bei einer Suchanfrage holt das System die relevantesten Textschnipsel und \u00fcbergibt sie dem LLM als Kontext. Das LLM formuliert daraufhin eine Antwort, die auf den internen Daten basiert, statt auf seinem generellen Trainingswissen. Dies reduziert Halluzinationen und stellt sicher, dass Antworten auf dem aktuellen Stand der internen Dokumentation basieren.\"},\"name\":\"Wie funktioniert ein RAG-System mit pgvector konkret?\"},{\"@type\":\"Question\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Nein. Forfis setzt auf eine model-agnostische Architektur. F\u00fcr sensible Daten oder wenn die Daten nicht das Geb\u00e4ude verlassen d\u00fcrfen, werden Open-Weight-Modelle auf der eigenen Hardware des Kunden betrieben. F\u00fcr Aufgaben, bei denen die Qualit\u00e4t im Vordergrund steht und keine sensiblen Daten involviert sind, k\u00f6nnen APIs von OpenAI oder Anthropic genutzt werden. Die Entscheidung trifft man pro Use Case, nicht f\u00fcr das gesamte Unternehmen.\"},\"name\":\"Muss man f\u00fcr die Implementierung auf OpenAI oder Anthropic APIs setzen?\"},{\"@type\":\"Question\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Der Prozess startet mit einem Audit, das die Workflows identifiziert, die sich am meisten lohnen. Danach folgt ein Pilot mit festem Umfang auf einem einzelnen Prozess. Der Pilot liefert eine gemessene Baseline vor und nach der Implementierung in Bezug auf Zykluszeit und Fehlerquote. Erst wenn der Pilot die KPIs erf\u00fcllt, wird der Rollout auf weitere Bereiche geplant. Die gesamte Lieferung erfolgt als Managed AI Operations, bei dem Forfis auch nach der Implementierung f\u00fcr Betrieb und Optimierung zust\u00e4ndig ist.\"},\"name\":\"Wie l\u00e4uft die Implementierung bei Forfis ab?\"},{\"@type\":\"Question\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Die Integration erfolgt \u00fcber die bestehenden APIs von Google Workspace. Das System liest die relevanten Dokumente (z. B. aus Drive oder Gmail) ein, verarbeitet sie und speichert die Vektoren in pgvector. Es ersetzt die bestehende Infrastruktur nicht, sondern erg\u00e4nzt sie. Die Mitarbeiter nutzen weiterhin ihre gewohnten Tools, haben aber zus\u00e4tzlich Zugriff auf den KI-Assistenten, der auf den internen Daten aufsetzt.\"},\"name\":\"Wie wird das System mit Google Workspace integriert?\"},{\"@type\":\"Question\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Ja, das ist der Standard. Das Modell erstellt einen Entwurf oder eine Klassifizierung, aber eine Person pr\u00fcft und genehmigt alles, was Geld, Gesundheitsdaten oder Vertr\u00e4ge betrifft. Bei der Dokumentenextraktion in der Back-Office-Abteilung wird die extrahierte Daten durch einen Mitarbeiter validiert, bevor sie in das ERP-System \u00fcbernommen wird. Dies stellt sicher, dass die Fehlerquote im Back Office tats\u00e4chlich sinkt und keine fehlerhaften Daten in die Systeme gelangen.\"},\"name\":\"Ist ein Human-in-the-Loop-Prozess bei der Dokumentenextraktion erforderlich?\"},{\"@type\":\"Question\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Ein typischer Pilot dauert zwei Wochen. In dieser Zeit wird ein einzelner Prozess, wie z. B. die Extraktion von Daten aus Rechnungen oder die interne Wissenssuche, automatisiert. Am Ende der zwei Wochen liegt eine gemessene Baseline vor, die die Verbesserung der Zykluszeit und die Reduktion der Fehlerquote quantifiziert. Diese Daten bilden die Grundlage f\u00fcr die Entscheidung \u00fcber den weiteren Rollout.\"},\"name\":\"Wie lange dauert ein typischer Pilot bei Forfis?\"},{\"@type\":\"Question\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Forfis arbeitet mit Unternehmen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 51 bis 200 Mitarbeitern, insbesondere in der Branche der Professional Services. Diese Unternehmen haben oft komplexe interne Prozesse, aber keine eigene gro\u00dfe IT-Abteilung, die sich um KI-Implementierungen k\u00fcmmern kann. Forfis bietet hier eine produktstudio-artige L\u00f6sung, die von der technischen Planung \u00fcber das Produktdesign bis zur vollzyklischen Entwicklung reicht.\"},\"name\":\"F\u00fcr welche Unternehmensgr\u00f6\u00dfe ist Forfis geeignet?\"},{\"@type\":\"Question\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Die Kosten h\u00e4ngen vom Umfang des Piloten und dem anschlie\u00dfenden Rollout ab. 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